Es geht in großen Schritten voran mit unserem Wohn- und Gemeinschaftsprojekt: Unser Lehmboden erweist sich als überraschende Finanzierungshilfe!
Helft Ihr auch mit (s.u.)?
Wie Ihr vielleicht wisst, haben die Corona-Zeit, die steigenden Baupreise und dann die steigenden Zinsen unsere ursprüngliche Planung gehörig „aus den Latschen gehauen“… Grundstück und Scheunen hatten wir schon aus Eigenmitteln gekauft, die planenden Architekten bezahlt und der Bauantrag war auch endlich bewilligt. Dann stiegen die Preise. Also haben wir mit verschiedensten Bauvarianten jongliert und gerechnet. Und erste Fördermittel eingeworben (u.a. EU-Leader).
Schon mal Dorfleben, Kunst und Kultur…
Währenddessen wollten wir die zwei leeren Scheunen schon mal mit Leben füllen, mit Kaffeeklatsch und Permakultur-Workshops, mit Tauschraum, Fahrradwerkstatt und Scheunenkino, Vogelwanderungen, Kreativworkshops und und und…. Und eines von den „unds“ hat uns jetzt eine weitere sehr hilfreiche Finanzierungshilfe beschert:
Aus einem Lehmbau-Workshop mit der Leibniz-Uni Hannover wurde eine Förderung für innovatives Bauen mit der TU Braunschweig.
Der Lehmboden auf unserem Grundstück ist so satt, daraus hätte man vor Jahrhunderten beste Lehmziegel gemacht. Das wissen wir, weil wir vor zwei Jahren einen Studierenden-Workshop aus Hannover hier hatten, die die alten Bautechniken geübt haben. Ziegelsteine, Fachwerk-Füllung — und Stampflehmwände:
Solche Wände eignen sich auch heute noch als nicht-tragende Zwischenwände – nachhaltig für ein klasse Raumklima. Und direkt vom Hof: Vor-Ort-Lehm eben, aber nicht mehr anstrengend mit Händen oder Füßen im Rahmen gestampft. Sondern mit einem Stampf-Roboter.
Den hat die TU Braunschweig konstruiert und wollte ihn an echten Gebäuden testen. Und so bekamen wir zusammen die Förderung der Bundesstiftung Bauakademie für innovatives Bauen. Frisch bewilligt, nachdem die Politik sie auf Eis gelegt und jetzt wieder aufgetaut hat…
Allerdings sind jetzt statt 3 nur noch 2 Jahre Zeit. Also ran!! 🙂

Auch Ihr könnt helfen!
Wenn es denn nun losgeht, werden wir den lange verhandelten Bankkredit aufnehmen, den dann mit dem Wohnen unsere Mieten wieder abzahlen werden.
Je höher unser Eigenanteil, desto niedriger können diese Mieten sein [die bei der aktuellen Berechnung noch recht weit oben liegen :O ]
Könnt Ihr Euch vorstellen, bei uns etwas Geld zu parken oder Genossenschaftsanteile zu zeichnen? Gutes Karma anhäufen und einen kleinen Zins bekommen? Die verschiedenen Möglichkeiten sind hier nachzulesen.
Oder kennt Ihr Jemanden, der das könnte oder will? Auch kleinere Summen sind möglich. Denn jeder Euro, den wir jetzt noch bankunabhängig einbringen können, hilft.
Hilft uns dabei, nachhaltigen und dauerhaft günstigen Wohnraum und einen Ort für Kultur und Gemeinschaft im ländlichen Raum zu schaffen. Und dauerhaft heißt, dass auch nach uns noch dauerhaft Wohnraum da sein wird…
